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Jusos Donnersbergkreis

Nein zur Militarisierung!

Pressemitteilung

Beiliegend veröffentlichen wir unsere Pressemitteilung über den Stützpunkt North Point.

Im Gegensatz zu Herrn Jakob sehen wir wesentliche Unterschiede zwischen einem Waffenlagers gegenüber einer Wohnsiedlung.

 

Glücklicherweise ist seit dem Abzug der Amerikaner das ehemalige Areal "North Point" renaturiert worden und ein schönes Naturschutzgebiet entstanden. Das soll jetzt alles wieder obsolet werden?

 

Mit Waffen schafft man keinen Frieden. Und man sieht am Krieg in Syrien, Afghanistan und Irak welche schlimmen Folgen der Einsätze der US-Army angerichtet haben. Mehr Waffen schaffen kein Mehr an Sicherheit! Diese Logik war bereits im Kalten Krieg falsch und ist heutzutage immer noch genauso falsch. Waffen sind dazu da Gewalt auszuüben, zu kämpfen und zu töten. Doch diese Politik beginnt nicht erst im fernen Syrien. Sie beginnt hier bei uns. Dem müssen wir uns entschieden entgegen stellen. Nur gegenseitiges Vertrauen schafft eine Umgebung in der Abrüstung möglich ist.

 

Doch der neue US-Präsident zerstört mehr und mehr dieses Vertrauen und wir müssen aufpassen nicht wieder in eine "Kalter Kriegstheorie" zurückzufallen.

 

Wenn Herr Jakob mit seiner naiven Art den "North Point" mit dem Heuberg vergleicht, vergisst er selbst die neue Haltung seiner CDU-Kanzlerin die die fehlende Verlässlichkeit des Herrn Trump betont.

 

Wenn wir es zulassen, dass immer noch massenweise Sprengköpfe, Munition und Atomwaffen in unseren Wäldern liegen, unterstützen wir damit die zurzeit unverantwortliche Außenpolitik der Vereinigten Staaten. Deswegen sprechen wir uns gegen die Reaktivierung des Gebietes "North Point" aus, um sich den Anfängen einer neuen Rüstungsspirale zu wehren.